Die richtige Unterwäsche bei Scheidenpilz

Atmungsaktive Unterwäsche spielt eine wichtige Rolle zur Vorbeugung von Scheidenpilz. Der Hefepilz Candida albicans bevorzugt ein warmes und feuchtes Klima. Unter diesen Bedingungen haben es die Pilzsporen leicht, sich zu vermehren und auszubreiten, sodass sie die Scheide leicht besiedeln können. Die Folge ist das typische Jucken und Brennen sowie der weiß-gelbliche, dickflüssige Belag und Ausfluss aus der Scheide. Ein solch warmes Klima entsteht leichter, wenn synthetische, nicht atmungsaktive Unterwäsche getragen wird. Es kommt zu einem Wärmestau, in dem sich der Scheidenpilz entwickeln kann. Wer also dem Scheidenpilz aktiv vorbeugen möchte, entscheidet sich für atmungsaktive Unterwäsche aus Baumwolle.

 

Die falsche Unterwäsche kann Scheidenpilz begünstigen

Scheidenpilz entsteht zwar nicht allein durch die Wahl der falschen Unterwäsche, jedoch kann sich der Candida Pilz bei anhaltender Wärme leichter vermehren. Daher sollte man darauf achten, nicht nur Unterwäsche aus Baumwolle zu tragen, sondern zusätzlich auch auf enge Hosen oder Strumpfhosen verzichten. Da der Scheidenpilz es nicht nur warm, sondern auch feucht mag, kann auch helfen, nach jedem Toilettengang und nach dem Duschen den Intimbereich trocken zu föhnen. In einem trockenen Klima kann sich der Pilz schlechter vermehren und man kann dem Scheidenpilz dadurch neben der richtigen Unterwäsche vorbeugen.1

 

Doch nicht nur die Unterwäsche, sondern auch die Verwendung von Tampons kann zu einer Scheidentrockenheit und auch zu Scheidenpilz führen. Daher ist es auch nicht selten, dass Frauen während ihrer Periode über einen juckenden Intimbereich klagen. Eine Alternative zu Tampons sind Menstruationstassen, die keine Scheidentrockenheit und keinen Scheidenpilz verursachen.

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  1. http://www.apotheken-umschau.de/Geschlechtskrankheiten/Scheidenpilz-Vorbeugen-11628_6.html