Welche Mittel helfen gegen Scheidenpilz?

Medikamente sind die gängigsten Mittel gegen Scheidenpilz. Doch daneben gibt es auch andere Herangehensweisen, mit denen man Scheidenpilz behandeln kann. So hält beispielsweise die Homöopathie einige Mittel gegen Scheidenpilz bereit. Voraussetzung ist allerdings ein vorheriger Besuch beim Arzt oder Homöopathen, der entscheiden kann, welches Mittel gegen den Scheidenpilz eingesetzt werden kann. Zudem müssen andere Erkrankungen ausgeschlossen werden. Häufig werden Globuli verschrieben, wie etwa Kreosetum C5, Candida albicans C9, Helonias dioica C5 oder Sepia officinalis 5CH. Wenn die Infektion auch lokal behandelt werden soll, empfiehlt der Arzt häufig Scheidenzäpfchen mit dem Wirkstoff Calendula. Andere Mittel gegen Scheidenpilz richten sich danach, wie genau sich die Infektion äußert. Leidet die Patientin unter Eiweiß-ähnlichem Weißfluss, der stark juckt, kann Borax das Mittel der Wahl sein. Wird eher ein dickflüssiges, zähes und klebriges Sekret beobachtet, könnte die Kanadische Gelbwurz Hydrastis helfen. Wichtig ist, dass der Scheidenpilz auf jeden Fall mit einem Fachmann besprochen wird, damit das richtige Mittel gefunden werden kann.1

 

Tabletten als Mittel gegen Scheidenpilz?

Am häufigsten werden gegen den Scheidenpilz Mittel angewendet, die lokal genutzt werden. Wenn das jedoch nicht hilft, kommen auch Medikamente zum Einsatz, die eingenommen werden müssen. Das kann eine Ein-Tages-Behandlung sein, möglich ist bei wiederkehrenden Candida Infektionen aber auch ein Mittel gegen Scheidenpilz, das langfristig angewendet wird. So kommen beispielsweise Tabletten zur oralen Antipilztherapie in Frage, die etwa sechs Monate lang eingenommen werden. Sogenannte fungistatische Pilzmittel hindern die Pilze am Wachsen, fungizide Mittel dagegen töten die Pilze ab. Bei oral eingenommenen Mitteln gegen Scheidenpilz können zum Beispiel Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Erkrankungen oder Hautausschlag auftreten. Daher wird jede Scheidenpilz Behandlung wahrscheinlich mit einer homöopathischen oder lokalen Therapie beginnen, bevor orale Medikamente verordnet werden. Solche Entscheidungen kann aber nur der Arzt treffen, denn spätestens nach erfolgloser Selbstbehandlung sollte ein Mediziner hinzu gezogen werden, der die weitere Therapie festlegt.2

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  1. http://www.homoeopathiewelt.com/indikationen/mykose-pilzinfektion/
  2. http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_scheidenpilz-vaginalmykose-candida-therapie_743.html

 

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