Die richtige Hygiene bei Scheidenpilz

Bei Scheidenpilz spielt die Hygiene eine wichtige Rolle. Viele Frauen denken, sie betreiben eine schlechte Intimhygiene, wenn sie einen Scheidenpilz bemerken – meist ist jedoch genau das Gegenteil der Fall. Wer es mit der Hygiene zu ernst nimmt und sich mit scharfen Seifen wäscht, kann die Scheidenflora geschädigt werden und der Pilz kann sich ausbreiten. Das bedeutet, Scheidenpilz entsteht häufig durch eine zu intensive Hygiene mit ungeeigneten Seifen oder Duschgels. Wichtig ist bei Scheidenpilz und auch zur Vorbeugung, dass sich die Betroffene nur mit pH-neutralen Seifen mit einem pH-Wert von unter 4,5 oder sogar nur mit warmem Wasser den Intimbereich wäscht. Gynäkologische und dermatologisch getestete Mittel sollten die einzigen verwendeten Substanzen sein.

 

Scheidenpilz – Welche Hygiene ist nun nötig?

Neben dem Waschen ist es wichtig, Waschlappen täglich zu wechseln, damit sich keine Erreger dort ausbreiten können. Auch Handtücher sollten regelmäßig gewechselt und bei 60 °C gewaschen werden. Besonders wichtig ist das richtige Verhalten beim Toilettengang, es sollte immer nur von vorne nach hinten gewischt werden und nicht umgekehrt. Während des Scheidenpilzes sollte die Unterwäsche aus Baumwolle und möglichst luftdurchlässig sein. Bei synthetischen Stoffen entwickelt sich eine Wärme, die dem Pilz bei der Ausbreitung hilft. Zudem ist es ratsam, zur Hygiene bei Scheidenpilz den Toilettensitz täglich zu desinfizieren.1

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  1. http://www.geschlechtskrankheiten.de/scheidenpilz/scheidenpilz-und-intimpflege/

 

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