Jucken, Brennen, Ausfluss – Scheidenpilzinfektion?

Eine Scheidenpilzinfektion äußert sich meist durch unangenehme Symptome wie Jucken, Brennen und weißlichen Ausfluss. Ebenfalls kann es zu einem Belag auf der Scheide kommen, ebenso wie zu Rötung, Schwellung und Schmerzen beim Sex. Wenn solche und ähnliche Symptome auftreten, können dies deutliche Zeichen für eine Scheidenpilzinfektion sein. Diese entsteht in den meisten Fällen durch den Hefepilz Candida albicans. Der Candida Pilz befindet sich im Körper der meisten Menschen, er besiedelt hauptsächlich die Haut und Schleimhäute. Wenn der Pilz im Darm vorhanden ist, kann er sich auch am After befinden. Von hier aus kann er leicht zur Scheide gelangen, beispielsweise durch eine falsche Toilettenhygiene. Ebenso kann sich die Scheidenpilzinfektion entwickeln, wenn die natürliche Scheidenflora gestört ist. Das kann durch ein geschwächtes Immunsystem geschehen, aber auch durch Medikamente, hormonelle Veränderungen, Stress oder eine ungünstige Intimhygiene. Nicht zuletzt kann auch eine Ansteckung beim Sex oder in Schwimmbädern in Frage kommen, auch, wenn diese Übertragungswege bei einer Scheidenpilzinfektion eher selten sind.

 

Was tun bei einer Scheidenpilzinfektion?

Eine Scheidenpilzinfektion ist im eigentlichen Sinne nicht gefährlich, aber die belastenden Symptome machen eine baldige Behandlung trotzdem notwendig. Dazu besucht man am besten eine Apotheke und lässt sich beraten, welches Mittel gegen die Scheidenpilzinfektion am wirksamsten ist. Unter normalen Umständen ist kein Arztbesuch notwendig, es sei denn, die Symptome treten das erste Mal auf oder es liegen besondere Umstände wie eine Schwangerschaft vor. Ebenfalls ist ein Arztbesuch ratsam, wenn die Beschwerden nicht nach der ersten Selbstbehandlung verschwunden sind, denn dann sollte der Arzt auch auf andere Ursachen für die Symptome untersuchen. Die Betroffene selbst kann im Alltag auch einiges tun, um eine Scheidenpilzinfektion zu vermeiden. So sollte zum Beispiel keine synthetische Unterwäsche getragen werden, um Wärmestauungen zu vermeiden. Außerdem sollte die Intimhygiene nur mit pH-sauren Seifen oder warmen Wasser betrieben werden.1

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  1. http://www.gib-aids-keine-chance.de/wissen/sti/candidose.php

 

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