SymbioVag® Vaginalzäpfchen

SymbioVag® Vaginalzäpfchen können gegen Scheidenpilz helfen, da sie die geschädigte Scheidenflora wieder aufbauen und somit für ein ausgeglichenes Maß an Milchsäurebakterien und Hefepilzen sorgen. Der pH-Wert der Scheide spielt bei Scheidenpilz eine wichtige Rolle. Ein gesunder pH-Wert liegt in der Scheide im sauren Bereich zwischen ca. 3,5-4,5. Beeinflusst werden kann dieser Wert zum Beispiel durch ein geschwächtes Immunsystem, durch hormonelle Veränderungen oder empfängnisverhütende Maßnahmen, durch Stress oder eine falsche Intimhygiene. Auch Medikamente wie Antibiotika können die Milchsäurebakterien in der Scheide so reduzieren, dass sich die vorhandenen Hefepilze wie der Candida albicans leichter ausbreiten können. Die Folge ist eine Scheidenpilzinfektion. SymbioVag® Vaginalzäpfchen enthalten gefriergetrocknete Kulturen von Milchsäurebakterienstämmen, Calciumlactat, Inulin und Hartfett. Das Inulin dient dabei als Nahrung für die Bakterien und das Calciumlactat sorgt für eine erste Ansäuerung der Scheide. SymbioVag® Vaginalzäpfchen sind schnell wirksam und können außerdem dafür sorgen, dass Scheidenpilz dauerhaft vorgebeugt wird. Vor allem Frauen, die immer wieder Probleme mit Scheidenpilz haben, sollten eine Aufbau-Kur mit SymbioVag® Vaginalzäpfchen in Erwägung ziehen.

 

Anwendung von SymbioVag® Vaginalzäpfchen

Damit die natürliche Scheidenflora wieder hergestellt werden kann, sollten SymbioVag® Vaginalzäpfchen nur nach Gebrauchsanweisung verwendet werden. Ungünstig ist die Anwendung während der Periode, diese sollte abgewartet werden. SymbioVag® Vaginalzäpfchen werden abends vor dem Schlafengehen so tief wie möglich in die Scheide eingeführt. Dort zersetzen sie sich und entfalten ihre Wirkung. SymbioVag® Vaginalzäpfchen sollten maximal 30 Tage am Stück angewendet werden.
Nebenwirkungen sind bei den SymbioVag® Vaginalzäpfchen selten, es kann aber zu einem Jucken und Brennen des Intimbereichs kommen.
Wichtig ist, dass zusätzlich zur Anwendung von SymbioVag® Vaginalzäpfchen weitere Maßnahmen zur Behandlung des Scheidenpilzes eingeleitet werden. Dazu gehören beispielsweise eine schonende Intimhygiene mit speziellen pH-sauren Waschlotionen und das Vermeiden eines Wärmestaus (wie z. B. durch enge, synthetische Unterwäsche). Eventuell sollte auch eine Therapie zur akuten Behandlung des Scheidenpilzes erfolgen, z. B. mit Vaginaltabletten oder einer Vaginalcreme.1

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  1. http://symbiopharm.de/fileadmin/user_upload/Beipackzettel/Gebrauchsinformation_SymbioVag.pdf