Die richtige Ernährung bei Scheidenpilz

Scheidenpilz und Ernährung – das klingt erst einmal nach zwei völlig unabhängigen Faktoren. Tatsächlich ist es aber so, dass die Ernährung die Verbreitung des Candida Pilzes durchaus beeinflussen kann. Besonders der Verzehr von Zucker gibt den Pilzen Nahrung und hilft ihnen damit, sich zu vermehren. Häufig entsteht der Scheidenpilz dadurch, dass die Hefepilze vom After in die Scheide gelangen. Je mehr zuckerhaltige Lebensmittel konsumiert werden, desto mehr Candida Pilze befinden sich am Darmausgang, sodass die Chance erhöht wird, dass auch die Scheide von den Pilzen befallen wird. Wenn nun auch noch die falsche Toilettenhygiene betrieben wird und von hinten nach vorne gewischt wird, ist die Wahrscheinlichkeit dafür umso größer. Auch andere Umstände können das Wachstum des Scheidenpilzes neben der Ernährung noch weiter fördern. So können enge Unterwäsche und synthetische Stoffe sowie Slipeinlagen einen Wärmestau hervorrufen, der ebenfalls für ein angenehmes Klima für die Pilze sorgt. Wenn eine zuckerreiche Ernährung und solche Faktoren zusammen kommen, kann der Scheidenpilz sich also leichter ausbreiten.

 

Wie sieht die richtige Ernährung bei Scheidenpilz aus?

Um einem Scheidenpilz durch die Ernährung langfristig vorzubeugen, sollte die Betroffene auf zuckerreiche Kost verzichten und stattdessen auf ballaststoffreiche Nahrung und einen gesunden Lebensstil setzen. So kann gleichzeitig das Immunsystem gestärkt werden, damit sich andere Krankheiten gar nicht erst entwickeln.1

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  1. http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_news_652_1_1116_zuckerarme-ern-hrung-senkt-risiko-f-r-scheidenpilz-erkrankungen.html