Ständig Scheidenpilz – Woher kann das kommen?

Manche Frauen leiden einfach ständig unter Scheidenpilz und wissen nicht, wo die Ursache liegen könnte. Das kann sehr belastend sein, denn der Pilz ist zwar grundsätzlich nicht gefährlich, verursacht aber eine Menge unangenehmer Symptome. Es kommen mehrere Gründe in Frage, wenn ständig Scheidenpilz vorliegt. Zunächst kann es natürlich sein, dass durch den Partner immer wieder eine Ansteckung geschieht. Das könnte möglich sein, wenn dieser sich bei der ersten Infektion mit dem Candida Pilz angesteckt hat, aber nicht mit behandelt worden ist. So kann sich der Pilz nach der Behandlung bald wieder ausbreiten. Eine andere Ursache kann sein, dass das Immunsystem durch chronische Krankheiten dauerhaft geschwächt ist. Diabetes mellitus oder Stoffwechselerkrankungen können der Grund sein, dass ständig Scheidenpilz entsteht – der Arzt sollte also solche Erkrankungen in Erwägung ziehen. Wenn immer wieder Scheidenpilz entsteht, sollte auf jeden Fall der Gynäkologe hinzu gezogen werden, auch, wenn man seine Infektionen sonst lieber allein behandelt. Wiederkehrende Scheidenpilz Infektionen sind ein Zeichen dafür, dass mit der Scheidenflora dauerhaft etwas nicht stimmt.

 

Ständig Scheidenpilz durch hormonelle Verhütungsmittel

Hormonelle Verhütungsmittel haben einen Einfluss auf die natürliche Hormonproduktion der Frau, sodass ständiger Scheidenpilz auch dadurch begünstigt werden kann. Es sollte mit dem Gynäkologen am besten über eine Alternative zur hormonellen Verhütung gesprochen werden, damit auf Dauer dem ständigen Scheidenpilz vorgebeugt werden kann. Die Kupferkette, die Kupferspirale oder auch eine natürliche Verhütung mit sensiplan oder einem Zykluscomputer sind gute Methoden zur Verhütung, die nicht ständig Candida hervorrufen. Auf Dauer kann die Umstellung der Verhütungsmethode die beste Lösung sein, um Pilzinfektionen endlich vorzubeugen. Der Körper kann so das natürliche Milieu in der Scheiden wieder herstellen und selbst für ein Gleichgewicht der dort angesiedelten Mikroorganismen sorgen. Leidet die Betroffene jedoch auch nach der Umstellung der Verhütungsmethode ständig unter Scheidenpilz, sollten andere Ursachen in Betracht gezogen werden.1

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  1. http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_scheidenpilz-vaginalmykose-candida-therapie_743.html

 

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